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So kämpfen die Elektroautohersteller um Präsenz im Internet

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SEO für Sichtbarkeit

Elektroautos sollen in den nächsten Jahren die Straßen Deutschlands erobern. Vor dem Hintergrund verwundert es nicht, dass die verschiedenen Hersteller in diesen Tagen auch im Internet um den besten Platz werben. Welche Versuche zur Zeit unternommen werden, um im World Wide Web die Konkurrenz zu übertreffen, klären wir in diesem Beitrag.

Wichtiges Verkaufsmedium


Eine zentrale Rolle nimmt das Internet für die Hersteller bereits als ein Medium des Verkaufs ein. Denn ein immer größer werdender Teil der E-Autos wird inzwischen online verkauft. Zuerst ist es Tesla gelungen, dies zum eigenen Mittel der Wahl zu machen. Natürlich kann auch an der Stelle von einem Versuch die Rede sein, die Kosten deutlich zu senken. Denn seit die Wagen nur noch für Testfahrten stationär zur Verfügung stehen, der Kauf aber im Internet stattfindet, reduzierten sich für den Autobauer die Kosten. Nun müssen keine großen Flächen mehr angeworben werden und auch der Aufwand an Personal konnte im Bereich des Verkaufs zu den eigenen Gunsten reduziert werden. Auch in den nächsten Jahren könnte dies ein Modell des Erfolgs sein.

Das Ziel des besseren Rankings

Auf der anderen Seite geht es den Unternehmen darum, bei Google möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Der Fokus verlagert sich dabei auf die verschiedenen Prinzipien der Suchmaschinenoptimierung. In Kooperation mit Online Marketing Agenturen werden gezielt Maßnahmen in die Wege geleitet, um bei einschlägigen Suchen weiter oben gelistet zu werden. Da in der Praxis mehr als 90 Prozent der Suchen eben auf dieser ersten Seite enden, ist es von umso größerer Bedeutung, sich dort in Position zu bringen. Weitere Infos zum Thema SEO und Backlinks finden sie hier auf dieser Seite.

Gerade bei einem so innovativen Thema rücken schnell Blogs und andere Informationsquellen in den Vordergrund. Denn hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit, um eine noch größere Zahl von Nutzern auf sich aufmerksam zu machen. Dies liegt daran, dass eben auch dieser einzigartige Content einen klar positiven Einfluss auf das Ranking hat und damit weitere Gelegenheiten bietet. Zudem gibt es eine große Anzahl von Nutzern, die sich für dieses Thema interessiert und die daher diverse Suchanfragen in die Wege leitet.

Wem es gelingt, in regelmäßigen Abständen neuen Content zu präsentieren, der übt damit einen klar positiven Einfluss auf das Ranking aus. Damit ist unter dem Strich auch die Chance verbunden, im Ranking bei Google zu steigen. Der damit erzielte Traffic erlaubt es dem Hersteller wiederum, den eigenen Umsatz zu steigern und auch die Gewinne in die Höhe zu treiben.

Auftritte in den sozialen Medien

Andererseits lässt sich der Blick in die sozialen Netzwerke lenken, wo heutzutage weitere Möglichkeiten geboten werden. Tesla und Co. scharen Zielgruppen um sich, die sie zu einer festen Community formen. Auf Facebook, Instagram und Co. ist es in der Folge möglich, sich mit den Posts direkt an die Nutzer zu wenden. Der große Vorteil ist, dass diese nun ein Interessen an den eigenen Produkten hegen, dass sie bereits selbst unter Beweis gestellt haben.

So langfristig die Investitionen sind, welche die Hersteller auf dem Gebiet in Kauf nehmen, so groß kann ihr Mehrwert in der Praxis sein. Denn der Aufbau einer Community bedeutet sogleich eine Wertsteigerung, welche die anfallenden Kosten leicht amortisieren kann. Zugleich verstärkt sich auf diese Weise langfristig das Interesse an der neuen Antriebstechnik. Auf Dauer ist damit die Chance verbunden, als Hersteller direkt mit dem Antrieb assoziiert zu werden und damit einen besonderen Einfluss auf die Kaufentscheidung von den Kunden auszuüben.

Alles in allem sind es diese Punkte, welche auch die Hersteller zu immer neuen Investitionen auf dem Gebiet des Online Marketings treiben. Längst ist klar, dass sich ihre Bemühungen auf Dauer auszahlen werden und sie sich nicht zu viel davon versprechen. An und für sich gibt es vielseitige Gründe, die dafür sprechen, sich noch etwas genauer mit dem Thema auseinanderzusetzen und eigene Schlüsse daraus zu ziehen. Die Möglichkeiten dafür sind in jedem Fall vorhanden.

Tesla-Autopilot war bei tödlichen Unfall aktiv

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Tesla Model X - Elektro SUV

Es gibt neue Informationen bezüglich dem tödlichen Unfall eines Tesla Model X-Fahrers. Demnach war der Tesla Autopilot aktiviert, jedoch wurde vom Fahrer offenbar ignoriert, dass er das Steuer zu übernehmen hat. Tesla signalisiert das mit einer Anzeige und einem akustischen Signal. Zusätzlich wurde der adaptive Tempomat auf minimalen Abstand eingestellt.

Der Autopilot von Tesla bittet den Fahrer das Steuer zu übernehmen, sobald sich das System „nicht mehr sicher fühlt“. So zum Beispiel wenn er dem Verkehrsgeschehen nicht mehr folgen kann – durch was auch immer.

In einem Blog-Beitrag von Tesla steht: „Der Fahrer hatte mehrere visuelle und eine akustische Warnung erhalten und die Hände des Fahrers wurden sechs Sekunden vor der Kollision nicht erkannt“ sowie „Der Fahrer hatte etwa fünf Sekunden Zeit und 150 Meter freie Sicht auf den Betonteiler mit dem gequetschten Aufpralldämpfer, aber die Fahrzeugprotokolle zeigen, dass nichts unternommen wurde.“ Das bedeutet, dass der Fahrer mit korrektem Verhalten womöglich den Unfall verhindern hätte können, auch wenn Tesla dies nicht ausdrücklich erwähnt.

Außerdem behauptet Tesla, dass das Assistenzsystem bereits die Zahl der Autounfälle reduziert hat. Im Blog-Beitrag behauptet das Unternehmen, dass der Autopilot die Unfallrate um 40 Prozent verringert hat. Ebenso erwähnt Tesla, dass der  Unfall so schwer war, weil der mittlere Betonteiler auf dem US-Highway von einem früheren Unfall beschädigt war, aber nicht repariert wurde. Weshalb der Model X den Betonteiler nicht erkannt hatte, teilte Tesla nicht mit.

Kaufland plant 100 Ladestationen bis Anfang 2019

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Kaufland fördert E-Mobilität mit über 100 Ladestationen

Kaufland plant bis Anfang 2019 rund 100 Schnellladestationen für Elektroautos, dies teilte das Unternehmen gestern mit.

Kunden und Mitarbeitern möchte Kaufland bereits bis Mitte Februar 2018 bundesweit mehr als 40 Stationen zur Verfügung stellen. Weitere Ladestationen folgen schnellstmöglich. Die Ladestationen sind mit allen gängigen Steckertypen ausgestattet und bieten zwei Kunden die Möglichkeit, ihre Autos gleichzeitig zu laden.

Die Ladeleistung liegt bei 50 Kilowatt, was den Kunden ermöglicht, das Elektroauto innerhalb von 45 Minuten auf bis zu 80 Prozent zu laden. Des Weiteren wird jede Ladestation mit Ökostrom betrieben und werden damit auch mit dem Label „Grüner Strom“ gekennzeichnet.

Bild: obs/Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG

NOVITEC veredelt jetzt auch das Tesla Model S

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Tesla Model S mit NOVITE Tuning

Die Tuning-Schmiede NOVITEC verdelt ab sofort auch das Tesla Model S. Die Elektro-Limousine profitiert nach dem Tuning von einem Carbon-Update, wodurch das Model S von Tesla eine ganz neue Optik erhält. Außerdem bietet das Tuning eine verbesserte Aerodynamik, inwieweit das die Reichweite spart, ist leider nicht bekannt.

Mit dabei ist auch eine neue Frontspoilerlippe welche an der Serienschürze fixiert wird, das reduziert bei hohen Geschwindigkeiten den Auftrieb der Vorderachse. Die Schwellerleisten lassen die Limousine optisch tiefer und gestrickter wirken und sollen den Luftstrom an den Seiten „beruhigen“. Obendrein gibt es das Paket mit 21-Zoll großen Hightech-Smiedefelfen, welche gemeinsam mit Vossen entwickelt wurden.

Tesla Model S von NOVITEC

Tesla Model S von NOVITEC

Am Fahrwerk wurde natürlich auch getüftelt. Für Modelle ohne Luftfederung gibt es ein Gewindefahrwerk, welches um 40 Millimeter variiert werden kann. Im Cockpit kann der Fahrer via Knopfdruck zwischen drei Dämpfungsstufen: Komfort, Normal und Sport wählen.

Das ist aber noch nicht alles, mit dem Upgrade durch NOVITEC gibt es noch viele weitere Anpassungsmöglichkeiten, siehe hierzu die Unternehmensseite von NOVITEC.

Tesla: Deutsche Post bestellt Elektrotrucks

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Tesla Semi - Elektrischer LKW

Tesla darf sich über einen weiteren Großkunden freuen. Nachdem bereits Wal-Mart und die Spedition J.B. Hunt den Tesla Truck Semi geordert haben, ist nun auch der deutsche Logistik-Riese Deutsche Post am Start. Die US-Logistik-Tochter DHL Supply Chain hat zehn Lastwagen bestellt.

Das Unternehmen teilte mit: „Die Trucks werden im Shuttleverkehr und für Zustellungen am gleichen Tag genutzt“. Getestet wird insbesondere der Energieverbrauch auf längeren Strecken. Laut Tesla hat der Elektrolastwagen mit einem Gewicht von 40 Tonnen eine Reichweite von 800 Kilometern. Bis die ersten Tesla E-LKW zu sehen sind, vergeht allerdings noch etwas Zeit. Die Produktion wird erst im jähr 2019 beginnen. Vorbesteller müssen dennoch schon jetzt 20.000 US-Dollar pro LKW im voraus bezahlen.

Im gesamten Beträgt der Kaufpreis 150.000 bis 200.000 US-Dollar und ist laut Tesla deutlich wirtschaftlicher als ein Diesel-Truck.

Darf man ein Elektroauto bei Gewitter aufladen?

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Renault Elektroautos - Twizy, Zoe und Kangoo (Bild: Renault)

Wer ein Elektroauto fährt, wird früher oder später aufladen müssen, nur Blöd, wenn ausgerechnet dann ein Gewitter aufzieht – Oder nicht? Ein mulmiges Gefühl wird wahrscheinlich jeder dabei haben, prinzipiell ist es allerdings so, dass Elektroautos bei jedem Wetter aufgeladen werden – vorausgesetzt, eine Überspannungsschutzvorrichtung existiert. Schenkt man den Hersteller glauben, so ist ein Defekt im Fahrzeug oder an einer Ladesäule nahezu unmöglich.

Bei Regen mit einem Elektroauto fahren?

Natürlich ist es kein Problem bei Regen zu fahren. Die Batterien und allgemein die Elektronik ist ausreichend geschützt, sodass selbst starker Regen dem E-Auto nichts anhaben kann. In diversen Tests von Toyota und BMW wurde außerdem festgestellt, dass ein Elektroauto sogar im See versinken könnte ohne dass es zu einer elektrischen Entladung kommt.

Versicherungstechnischer Ablauf bei einem Gewitterschaden

Zwar sind Elektroautos gut gegen Blitzeinschläge und Regenfälle gesichert, sollte es jedoch mal zu einem Problem kommen, könnte es Versicherungstechnisch schwierig werden, da derartige Schäden nicht abgedeckt werden.

Ein Blick ins Handbuch des Herstellers sagt meistens schon einiges aus. So zum Beispiel im Handbuch des Renault Zoe:

Sollte keine Überspannungsvorrichtung vorhanden sein, wird davon abgeraten, das Fahrzeug bei Gewitter (Blitz …) aufzuladen.

Es empfiehlt sich natürlich, sich beim Betreiber der Ladestation und beim Hersteller des Autos zu erkundigen.

Toyota Elektroauto für China ab 2020

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Toyota Logo

Ab 2020 wird Toyota gemeinsam mit Suzuki Elektroautos in Indien auf den Markt bringen. Auf dem chinesischen Markt wird Toyota einen eigenen Weg einschlafen und selbstständig ein Elektrofahrzeug auf den Markt bringen. Das letzte Elektro-Projekt von Toyota war der RAV4 EV, dessen Produktion im Jahr 2014 gestoppt wurde.

Hintergrund ist, dass ab 2019 in China die Elektroautoquote eingeführt wird. Automobilhersteller müssen also schleunigst ein entsprechendes emissionsfreie und emissionsarme im Sortiment haben – sonst können die Marktanteile auf diesem wichtigen Markt Wegbrechen.

Toyota fährt zweigleisig und wird sich nicht nur auf reine Elektroautos sondern auch auf Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge konzentrieren. Hierzulande setzt Toyota immer mehr auf Hybride.

Quelle: Bloomberg

Tesla Roadster: Elektrischer Sportwagen ab 2020

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Tesla Roadster (2020) - Elektrischer Sportwagen

Neben dem vollelektrischen LKW – Tesla Semi – hat das Unternehmen ein weiteres Fahrzeug präsentiert. Den neuen Tesla Roadster. Er ist zugleich auch das schnellste Serienfahrzeug der Welt und das erste Elektroauto mit einer Reichweite von 1.000 Kilometer. Der kleine Elektro-Sportwagen schafft es von 0 – 100 in 1,9 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h. Hinzu besitzt der neue Roadster, welcher ab 2020 gebaut wird, vier Sitzplätze.

Tesla Roadster - Rückseite

Tesla Roadster – Rückseite

In der vergangenen Präsentation am Donnerstag Abend (Ortszeit) wurde lediglich der E-LKW Semi erwartet – mit der Vorstellung des neuen Tesla Roadster hat das kalifornische Unternehmen jedoch alle überrascht.

Tesla Roadster – Technische Daten sind beeindruckend

Das Datenblatt des neuen Tesla Roadster liest sich beeindruckend. In rund 2 Sekunden kommt der Tesla Roadster auf 100 km/h. Zusätzlich schafft er die >400 km/h. Die Reichweite ist ebenso beachtlich: 1.000 Kilometer mit einer Batterieladung. Diese Daten gelten für das Basismodell!

Tesla Roadster 2 - Überblick und Vergleich zum Audi R8 Spyder

Tesla Roadster 2 – Überblick und Vergleich zum Audi R8 Spyder

Der Spaß hat jedoch seinen Kostenpunkt: 200.000 Dollar in der Basisversion. Wer ihn reservieren möchte, muss jedoch erstmal im vornherein 50.000 Dollar an Tesla überweisen – wer etwas mehr möchte, kann die Founders Series reservieren, diese kostet „schlappe“ 250.000 US-Dollar.

Ausgeliefert wird der neue Roadster im Jahr 2020.

Tesla Semi Truck: Walmart möchte den Elektro-LKW

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Tesla Semi - Elektrischer LKW

Erst am Donnerstag Abend (Ortszeit) wurde der Tesla Semi Truck angekündigt und schon gibt es den ersten großen Interessenten: Walmart. Der Vollelektrische Sattelschlepper Semi von Tesla scheint bei Firmen gut anzukommen.

Die US-Handelskette Walmart hat 15 Semis reserviert. Davon verbleiben fünf LKWs in den USA, die anderen zehn gehen nach Kanada, das berichtet der US-Fernsehsender CNBC. Neben Walmart hat auch die Spedition J.B. Hunt Transport Services mehrere Semis vorbestellt.

Tesla Vollelektrischer Truck - Semi

Tesla Vollelektrischer Truck – Semi

Megachargers statt Superchargers für den Tesla Truck

Der elektrische Tesla Truck kommt in zwei Größen auf den Markt – eine große Variante mit einer Reichweite von 800 Kilometer und eine kleinere mit einer Reichweite von 400 Kilometer, so Tesla-CEO Elon Musk im Rahmen der Präsentation am Unternehmenssitz in Hawthorne im US-Bundesstaat Kalifornien.

Für den Tesla Semi hat das Unternehmen eine spezielle Ladeeinrichtung entwickelt – den Megacharger. Mit diesen soll das Fahrzeug in einer halben Stunde eine Reichweite von 630 Kilometer laden. Für die Unternehmen hat das einen großen Vorteil – zu einem gibt es einen Imagegewinn und zum anderen sind die Betriebskosten des E-Trucks verhältnismäßig geringer als bei einem Diesel-Truck. Eine Meile mit dem Tesla Semi soll 25 US-Cent günstiger sein als eine Meile mit einem herkömmlichen Truck mit Verbrennungsmotor.

Walmart möchte mit dem E-Truck die Umwelt schonen

„Wir freuen uns, dass wir unter den Ersten sein werden, die dieses elektrische Schwerlastfahrzeug steuern“ – Walmart

Das Unternehmen strebt das Ziel an, die Schadstoffemissionen zu reduzieren. Der Semi Truck soll dem Unternehmen außerdem dabei helfen, die langfristigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Gebaut wird der Truck ab 2019.

5 Fakten über das Elektroauto

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Renault Elektroautos - Twizy, Zoe und Kangoo (Bild: Renault)

Viele Wissen es nicht, aber es ist nunmal so: Das Elektroauto gibt es mittlerweile seit 130 Jahren und war sogar eine Zeitlang Marktführer. Nachdem die Öl-Industrie zu stark wurde, versank das Elektroauto im Niemandsland. Wir haben die 5 wichtigsten Fakten für das Elektroauto zusammengetragen.

Elektroautos gibt es in unterschiedlichen Art und Weisen

Tatsächlich ist es so, dass man bei einem E-Auto nicht direkt über ein reines Elektrofahrzeug spricht – zumindest auch rein rechtlich gesehen. Das E-Kennzeichen gibt es auch für Fahrzeuge, die lediglich ein Hybrid sind.

Reines Elektroauto: Die sogenannten Battery Electric Vehicles (BEV) verfügen über einen Elektromotor, welcher für den gesamten Antrieb zuständig ist. Der Akku eines reines Elektrofahrzeugs befindet sich meist im Boden des Autos. Zusätzlich werden bei einem Elektroauto auch ganz andere Dinge benötigt, so haben die Hersteller gänzlich neue Zulieferer, die es davor quasi in der Automobilindustrie gar nicht gab.

Voll-Hybride: Hierbei spricht man von einem Fahrzeug mit einem Verbrennungs- und Elektromotor, welche beide für den Antrieb sorgen. Neben einem Tank haben diese Autos auch eine Batterie, welche ganz normal über den Stromanschuss aufgeladen werden. Die Voll-Hybride nennt man auch Plug-in-Hybrid.

Microhybridfahrzeug: Diese Art ist recht irrelevant, sie besitzen keinen Elektromotor sondern haben lediglich elektrische Bremsenergie, damit wird unter anderem die Fahrzeugelektrik versorgt.

Warum gelten solche Fahrzeuge auch als Elektroauto? So steht es im Elektromobilitätsgesetz aus dem Jahr 2015. Die Fahrzeuge müssen lediglich eine Mindestreichweite von 30 Kilometern vorweisen können und maximal einen CO2-Ausstoß von 50 Gramm pro gefahrenen Kilometer. Nächstes Jahr, 2018, wird die Mindestreichweite übrigens auf 40 Kilometern angehoben.

Elektroautos sind Stadt-Autos? Von wegen…

Nein, Elektroautos sind nicht unbedingt nur für die Stadt. Nicht jedes Elektroauto hat eine mickrige Reichweite. Insbesondere der US-Hersteller Tesla zeigt, in welche Richtung es geht. Das Model S schafft um die 500 – realistischen – Kilometern. Für längere Strecken hat Tesla – auch in Deutschland – eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur.

Tesla Elektro-Roadster (Bild: Tesla Motors)

Tesla Elektro-Roadster (Bild: Tesla Motors)

In Deutschland sind Elektroautos nicht beliebt

Im Januar 2017 hat Deutschland knapp 55.000 Elektrofahrzeuge gemeldet – das entspricht einem Prozentsatz von 0,1 Prozent aller in Deutschland gemeldeten Fahrzeuge. Bis zum Jahr 2020 möchte Deutschland aber eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen bringen. Nun, es ist natürlich eine Sache der Industrie. Es gibt leider keine „guten“ E-Cars von BMW, Mercedes und Co.

Als E-Auto-Fahrer hat man Sonderrechte

Richtig gelesen, als Fahrer eines E-Autos hat man gewisse Sonderregelungen – das wurde ebenso im Elektromobilitätsgesetz aus dem Jahr 2015 festgelegt. Dazu zählen: Bevorzugte Behandlung bei Zufahrsbeschränkungen (z.B. wegen Lärm oder Abgasen), reduzierte Parkgebühren / kostenloses Parken sowie eigene Parkplätze mit Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum. Zusätzlich hat jede Kommune noch anderweitige Regelungen.

Der Kilometerstand eines Elektroautos ist eigentlich egal

Der Kilometerstand spielt bei Elektrofahrzeugen eine untergeordnete Rolle. Insbesondere die Fahrzeuge von Tesla zeigen, dass 500.000 Kilometer absolut kein Problem für das Fahrzeug ist. Zusätzlich macht das sogar der Akku problemlos mit.