Kaufland plant 100 Ladestationen bis Anfang 2019

Published by:

Kaufland fördert E-Mobilität mit über 100 Ladestationen

Kaufland plant bis Anfang 2019 rund 100 Schnellladestationen für Elektroautos, dies teilte das Unternehmen gestern mit.

Kunden und Mitarbeitern möchte Kaufland bereits bis Mitte Februar 2018 bundesweit mehr als 40 Stationen zur Verfügung stellen. Weitere Ladestationen folgen schnellstmöglich. Die Ladestationen sind mit allen gängigen Steckertypen ausgestattet und bieten zwei Kunden die Möglichkeit, ihre Autos gleichzeitig zu laden.

Die Ladeleistung liegt bei 50 Kilowatt, was den Kunden ermöglicht, das Elektroauto innerhalb von 45 Minuten auf bis zu 80 Prozent zu laden. Des Weiteren wird jede Ladestation mit Ökostrom betrieben und werden damit auch mit dem Label „Grüner Strom“ gekennzeichnet.

Bild: obs/Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG

NOVITEC veredelt jetzt auch das Tesla Model S

Published by:

Tesla Model S mit NOVITE Tuning

Die Tuning-Schmiede NOVITEC verdelt ab sofort auch das Tesla Model S. Die Elektro-Limousine profitiert nach dem Tuning von einem Carbon-Update, wodurch das Model S von Tesla eine ganz neue Optik erhält. Außerdem bietet das Tuning eine verbesserte Aerodynamik, inwieweit das die Reichweite spart, ist leider nicht bekannt.

Mit dabei ist auch eine neue Frontspoilerlippe welche an der Serienschürze fixiert wird, das reduziert bei hohen Geschwindigkeiten den Auftrieb der Vorderachse. Die Schwellerleisten lassen die Limousine optisch tiefer und gestrickter wirken und sollen den Luftstrom an den Seiten „beruhigen“. Obendrein gibt es das Paket mit 21-Zoll großen Hightech-Smiedefelfen, welche gemeinsam mit Vossen entwickelt wurden.

Tesla Model S von NOVITEC

Tesla Model S von NOVITEC

Am Fahrwerk wurde natürlich auch getüftelt. Für Modelle ohne Luftfederung gibt es ein Gewindefahrwerk, welches um 40 Millimeter variiert werden kann. Im Cockpit kann der Fahrer via Knopfdruck zwischen drei Dämpfungsstufen: Komfort, Normal und Sport wählen.

Das ist aber noch nicht alles, mit dem Upgrade durch NOVITEC gibt es noch viele weitere Anpassungsmöglichkeiten, siehe hierzu die Unternehmensseite von NOVITEC.

Tesla: Deutsche Post bestellt Elektrotrucks

Published by:

Tesla Semi - Elektrischer LKW

Tesla darf sich über einen weiteren Großkunden freuen. Nachdem bereits Wal-Mart und die Spedition J.B. Hunt den Tesla Truck Semi geordert haben, ist nun auch der deutsche Logistik-Riese Deutsche Post am Start. Die US-Logistik-Tochter DHL Supply Chain hat zehn Lastwagen bestellt.

Das Unternehmen teilte mit: „Die Trucks werden im Shuttleverkehr und für Zustellungen am gleichen Tag genutzt“. Getestet wird insbesondere der Energieverbrauch auf längeren Strecken. Laut Tesla hat der Elektrolastwagen mit einem Gewicht von 40 Tonnen eine Reichweite von 800 Kilometern. Bis die ersten Tesla E-LKW zu sehen sind, vergeht allerdings noch etwas Zeit. Die Produktion wird erst im jähr 2019 beginnen. Vorbesteller müssen dennoch schon jetzt 20.000 US-Dollar pro LKW im voraus bezahlen.

Im gesamten Beträgt der Kaufpreis 150.000 bis 200.000 US-Dollar und ist laut Tesla deutlich wirtschaftlicher als ein Diesel-Truck.

Darf man ein Elektroauto bei Gewitter aufladen?

Published by:

Renault Elektroautos - Twizy, Zoe und Kangoo (Bild: Renault)

Wer ein Elektroauto fährt, wird früher oder später aufladen müssen, nur Blöd, wenn ausgerechnet dann ein Gewitter aufzieht – Oder nicht? Ein mulmiges Gefühl wird wahrscheinlich jeder dabei haben, prinzipiell ist es allerdings so, dass Elektroautos bei jedem Wetter aufgeladen werden – vorausgesetzt, eine Überspannungsschutzvorrichtung existiert. Schenkt man den Hersteller glauben, so ist ein Defekt im Fahrzeug oder an einer Ladesäule nahezu unmöglich.

Bei Regen mit einem Elektroauto fahren?

Natürlich ist es kein Problem bei Regen zu fahren. Die Batterien und allgemein die Elektronik ist ausreichend geschützt, sodass selbst starker Regen dem E-Auto nichts anhaben kann. In diversen Tests von Toyota und BMW wurde außerdem festgestellt, dass ein Elektroauto sogar im See versinken könnte ohne dass es zu einer elektrischen Entladung kommt.

Versicherungstechnischer Ablauf bei einem Gewitterschaden

Zwar sind Elektroautos gut gegen Blitzeinschläge und Regenfälle gesichert, sollte es jedoch mal zu einem Problem kommen, könnte es Versicherungstechnisch schwierig werden, da derartige Schäden nicht abgedeckt werden.

Ein Blick ins Handbuch des Herstellers sagt meistens schon einiges aus. So zum Beispiel im Handbuch des Renault Zoe:

Sollte keine Überspannungsvorrichtung vorhanden sein, wird davon abgeraten, das Fahrzeug bei Gewitter (Blitz …) aufzuladen.

Es empfiehlt sich natürlich, sich beim Betreiber der Ladestation und beim Hersteller des Autos zu erkundigen.

Toyota Elektroauto für China ab 2020

Published by:

Toyota Logo

Ab 2020 wird Toyota gemeinsam mit Suzuki Elektroautos in Indien auf den Markt bringen. Auf dem chinesischen Markt wird Toyota einen eigenen Weg einschlafen und selbstständig ein Elektrofahrzeug auf den Markt bringen. Das letzte Elektro-Projekt von Toyota war der RAV4 EV, dessen Produktion im Jahr 2014 gestoppt wurde.

Hintergrund ist, dass ab 2019 in China die Elektroautoquote eingeführt wird. Automobilhersteller müssen also schleunigst ein entsprechendes emissionsfreie und emissionsarme im Sortiment haben – sonst können die Marktanteile auf diesem wichtigen Markt Wegbrechen.

Toyota fährt zweigleisig und wird sich nicht nur auf reine Elektroautos sondern auch auf Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge konzentrieren. Hierzulande setzt Toyota immer mehr auf Hybride.

Quelle: Bloomberg

Tesla Roadster: Elektrischer Sportwagen ab 2020

Published by:

Tesla Roadster (2020) - Elektrischer Sportwagen

Neben dem vollelektrischen LKW – Tesla Semi – hat das Unternehmen ein weiteres Fahrzeug präsentiert. Den neuen Tesla Roadster. Er ist zugleich auch das schnellste Serienfahrzeug der Welt und das erste Elektroauto mit einer Reichweite von 1.000 Kilometer. Der kleine Elektro-Sportwagen schafft es von 0 – 100 in 1,9 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h. Hinzu besitzt der neue Roadster, welcher ab 2020 gebaut wird, vier Sitzplätze.

Tesla Roadster - Rückseite

Tesla Roadster – Rückseite

In der vergangenen Präsentation am Donnerstag Abend (Ortszeit) wurde lediglich der E-LKW Semi erwartet – mit der Vorstellung des neuen Tesla Roadster hat das kalifornische Unternehmen jedoch alle überrascht.

Tesla Roadster – Technische Daten sind beeindruckend

Das Datenblatt des neuen Tesla Roadster liest sich beeindruckend. In rund 2 Sekunden kommt der Tesla Roadster auf 100 km/h. Zusätzlich schafft er die >400 km/h. Die Reichweite ist ebenso beachtlich: 1.000 Kilometer mit einer Batterieladung. Diese Daten gelten für das Basismodell!

Tesla Roadster 2 - Überblick und Vergleich zum Audi R8 Spyder

Tesla Roadster 2 – Überblick und Vergleich zum Audi R8 Spyder

Der Spaß hat jedoch seinen Kostenpunkt: 200.000 Dollar in der Basisversion. Wer ihn reservieren möchte, muss jedoch erstmal im vornherein 50.000 Dollar an Tesla überweisen – wer etwas mehr möchte, kann die Founders Series reservieren, diese kostet „schlappe“ 250.000 US-Dollar.

Ausgeliefert wird der neue Roadster im Jahr 2020.

Tesla Semi Truck: Walmart möchte den Elektro-LKW

Published by:

Tesla Semi - Elektrischer LKW

Erst am Donnerstag Abend (Ortszeit) wurde der Tesla Semi Truck angekündigt und schon gibt es den ersten großen Interessenten: Walmart. Der Vollelektrische Sattelschlepper Semi von Tesla scheint bei Firmen gut anzukommen.

Die US-Handelskette Walmart hat 15 Semis reserviert. Davon verbleiben fünf LKWs in den USA, die anderen zehn gehen nach Kanada, das berichtet der US-Fernsehsender CNBC. Neben Walmart hat auch die Spedition J.B. Hunt Transport Services mehrere Semis vorbestellt.

Tesla Vollelektrischer Truck - Semi

Tesla Vollelektrischer Truck – Semi

Megachargers statt Superchargers für den Tesla Truck

Der elektrische Tesla Truck kommt in zwei Größen auf den Markt – eine große Variante mit einer Reichweite von 800 Kilometer und eine kleinere mit einer Reichweite von 400 Kilometer, so Tesla-CEO Elon Musk im Rahmen der Präsentation am Unternehmenssitz in Hawthorne im US-Bundesstaat Kalifornien.

Für den Tesla Semi hat das Unternehmen eine spezielle Ladeeinrichtung entwickelt – den Megacharger. Mit diesen soll das Fahrzeug in einer halben Stunde eine Reichweite von 630 Kilometer laden. Für die Unternehmen hat das einen großen Vorteil – zu einem gibt es einen Imagegewinn und zum anderen sind die Betriebskosten des E-Trucks verhältnismäßig geringer als bei einem Diesel-Truck. Eine Meile mit dem Tesla Semi soll 25 US-Cent günstiger sein als eine Meile mit einem herkömmlichen Truck mit Verbrennungsmotor.

Walmart möchte mit dem E-Truck die Umwelt schonen

„Wir freuen uns, dass wir unter den Ersten sein werden, die dieses elektrische Schwerlastfahrzeug steuern“ – Walmart

Das Unternehmen strebt das Ziel an, die Schadstoffemissionen zu reduzieren. Der Semi Truck soll dem Unternehmen außerdem dabei helfen, die langfristigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Gebaut wird der Truck ab 2019.

5 Fakten über das Elektroauto

Published by:

Renault Elektroautos - Twizy, Zoe und Kangoo (Bild: Renault)

Viele Wissen es nicht, aber es ist nunmal so: Das Elektroauto gibt es mittlerweile seit 130 Jahren und war sogar eine Zeitlang Marktführer. Nachdem die Öl-Industrie zu stark wurde, versank das Elektroauto im Niemandsland. Wir haben die 5 wichtigsten Fakten für das Elektroauto zusammengetragen.

Elektroautos gibt es in unterschiedlichen Art und Weisen

Tatsächlich ist es so, dass man bei einem E-Auto nicht direkt über ein reines Elektrofahrzeug spricht – zumindest auch rein rechtlich gesehen. Das E-Kennzeichen gibt es auch für Fahrzeuge, die lediglich ein Hybrid sind.

Reines Elektroauto: Die sogenannten Battery Electric Vehicles (BEV) verfügen über einen Elektromotor, welcher für den gesamten Antrieb zuständig ist. Der Akku eines reines Elektrofahrzeugs befindet sich meist im Boden des Autos. Zusätzlich werden bei einem Elektroauto auch ganz andere Dinge benötigt, so haben die Hersteller gänzlich neue Zulieferer, die es davor quasi in der Automobilindustrie gar nicht gab.

Voll-Hybride: Hierbei spricht man von einem Fahrzeug mit einem Verbrennungs- und Elektromotor, welche beide für den Antrieb sorgen. Neben einem Tank haben diese Autos auch eine Batterie, welche ganz normal über den Stromanschuss aufgeladen werden. Die Voll-Hybride nennt man auch Plug-in-Hybrid.

Microhybridfahrzeug: Diese Art ist recht irrelevant, sie besitzen keinen Elektromotor sondern haben lediglich elektrische Bremsenergie, damit wird unter anderem die Fahrzeugelektrik versorgt.

Warum gelten solche Fahrzeuge auch als Elektroauto? So steht es im Elektromobilitätsgesetz aus dem Jahr 2015. Die Fahrzeuge müssen lediglich eine Mindestreichweite von 30 Kilometern vorweisen können und maximal einen CO2-Ausstoß von 50 Gramm pro gefahrenen Kilometer. Nächstes Jahr, 2018, wird die Mindestreichweite übrigens auf 40 Kilometern angehoben.

Elektroautos sind Stadt-Autos? Von wegen…

Nein, Elektroautos sind nicht unbedingt nur für die Stadt. Nicht jedes Elektroauto hat eine mickrige Reichweite. Insbesondere der US-Hersteller Tesla zeigt, in welche Richtung es geht. Das Model S schafft um die 500 – realistischen – Kilometern. Für längere Strecken hat Tesla – auch in Deutschland – eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur.

Tesla Elektro-Roadster (Bild: Tesla Motors)

Tesla Elektro-Roadster (Bild: Tesla Motors)

In Deutschland sind Elektroautos nicht beliebt

Im Januar 2017 hat Deutschland knapp 55.000 Elektrofahrzeuge gemeldet – das entspricht einem Prozentsatz von 0,1 Prozent aller in Deutschland gemeldeten Fahrzeuge. Bis zum Jahr 2020 möchte Deutschland aber eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen bringen. Nun, es ist natürlich eine Sache der Industrie. Es gibt leider keine „guten“ E-Cars von BMW, Mercedes und Co.

Als E-Auto-Fahrer hat man Sonderrechte

Richtig gelesen, als Fahrer eines E-Autos hat man gewisse Sonderregelungen – das wurde ebenso im Elektromobilitätsgesetz aus dem Jahr 2015 festgelegt. Dazu zählen: Bevorzugte Behandlung bei Zufahrsbeschränkungen (z.B. wegen Lärm oder Abgasen), reduzierte Parkgebühren / kostenloses Parken sowie eigene Parkplätze mit Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum. Zusätzlich hat jede Kommune noch anderweitige Regelungen.

Der Kilometerstand eines Elektroautos ist eigentlich egal

Der Kilometerstand spielt bei Elektrofahrzeugen eine untergeordnete Rolle. Insbesondere die Fahrzeuge von Tesla zeigen, dass 500.000 Kilometer absolut kein Problem für das Fahrzeug ist. Zusätzlich macht das sogar der Akku problemlos mit.

Diese Elektroauto News sollten Sie kennen

Published by:

Peugeot Ion Elektroauto

Auch wenn der Boom bei Elektroautos noch ausbleibt, ist das Thema ständig präsent, denn die Autoindustrie präsentiert immer wieder neue Entwicklungen. Gerade wenn es um das Thema CO2 und saubere Luft geht, führt an Elektroautos kein Weg vorbei. Die Industrie arbeitet mit Hochdruck an neuen Modellen mit stärkeren Akkus, doch das braucht noch seine Zeit. Auch ist die Versorgung mit Ladestationen in vielen Gegenden noch mangelhaft, so dass in den nächsten Jahren kräftig investiert werden kann.

Neue Kooperation

Der Autohersteller Daimler Benz und das chinesische Unternehmen BAIC habe eine Zusammenarbeit im Bereich der Elektromobilität beschlossen. Eine Kooperation soll dazu beitragen, dass in den nächsten Jahren etwa 650 Mio. Euro in den Ausbau von elektrischen Fahrzeugen fließt. Der Produktionsstandort liegt dabei in Peking. Bis zum Jahr 2020 soll dafür die jeweilige Infrastruktur geschaffen werden, damit eine lokale Produktion im Bereich von Batteriezellen stattfinden kann. Eine Unterzeichnung über einen Vertrag fand dabei in Berlin statt. Der zuständige Vorsitzende von Daimler, wie auch ein Verantwortlicher von BAIC legten dazu den Grundstein. Es werde dabei in einen großen Markt von Elektromobilität investiert. Der deutsche Hersteller verspricht sich einen großen Anteil auf dem chinesischen Markt, um dort seine Fahrzeuge gut verkaufen zu können.

Steigende Verkäufe

Auch wenn alternative Antriebe in Deutschland noch eher verhalten angenommen werden, ist der Markt insgesamt doch deutlich in Bewegung gekommen. Dies kann man bei mobile.de beobachten, wo es immer mehr dieser Fahrzeuge zu kaufen gibt. Besonders Hybrid- und Elektroautos können einen zum Teil dreistelligen Prozentzuwachs verzeichnen. Bei den reinen Elektrofahrzeugen gab es einen Zuwachs von über 130 Prozent. Bei den Hybriden waren es satte 100 Prozent. Dies liegt zum einen am anhaltenden Dieselskandal und das immer mehr Hersteller alternativen zu Benzinern und Diesel anbieten. Zudem locken die Kaufprämien dafür, dass solches Fahrzeuge deutlich günstiger zu bekommen sind. Gerade im Stadtverkehr werden solchen Antriebe immer beliebter, da hier häufig ein besseres Ladenetz vorhanden ist, als auf dem Lande. Auch in Zukunft geht das Kraftfahrt Bundesamt davon aus, dass der Anteil solcher Fahrzeuge steigen wird.

Renault Elektroautos - Twizy, Zoe und Kangoo (Bild: Renault)

Renault Elektroautos – Twizy, Zoe und Kangoo (Bild: Renault)

Volvo setzt auf Elektrofahrzeuge

Der schwedische Hersteller Volvo setzt in Zukunft voll auf Elektro, denn ab dem Jahr 2019 soll jedes Modell einen Elektromotor besitzen. Der Premiumhersteller möchte damit ein Zeichen setzen und diesen Antrieb deutlich in den Mittelpunkt setzen. Da die Kundschaft immer mehr nach Elektroautos fragt, soll die Palette damit deutlich ausgebaut werden und die Bedürfnisse befriedigt werden. Neben Mildhybrid und Plug In Hybrid, sollen auch vollelektrische Modelle angeboten werden. Die Kunden hätten somit eine große Auswahl und können selbst entscheiden, wie sie mit dem Thema umgehen wollen. Zudem ist der Hersteller sehr ehrgeizig und möchte bis zum Jahr 2021 drei Modelle mit sogenannten Hochleistungselektromotoren einführen. Diese sollen über ein eingebautes 48 Volt Netz verfügen und somit genügend Leistung besitzen. Der Verbrennungsmotor soll dabei Schritt für Schritt aus dem Angebot verdrängt werden. Volvo geht es vor allem darum, den Kunden saubere Autos anbieten zu können, wovon natürlich auch die Umwelt profitiert. Zudem möchte der Hersteller bis zum Jahr 2025 etwa 1 Mio. Fahrzeuge mit elektrischen Motoren verkaufen. Dies ist angesichts der aktuellen Lage ein sehr ehrgeiziges Ziel, was einer großen Anstrengung bedarf.

Das alte Schätzchen als E-Auto: Selbstgemacht oder vom Spezialisten

Published by:

Die Autoindustrie lässt sich Zeit mit der Entwicklung eines alltagstauglichen, bezahlbaren Elektroautos. Wer darauf nicht warten will und selbst Handwerker ist, erledigt das in eigener Regie. Oder er vertraut auf Fachfirmen, die sich darauf spezialisiert haben, bestimmte Modelle mit Verbrennungsmotor zum Elektromobil umzurüsten. Das macht allerdings keinen Sinn bei Fahrzeugen, die es bereits als Serienmodelle mit Elektroantrieb gibt. Bekannte Beispiele dafür sind der VW Golf oder ein Mercedes der B-Klasse. Nein: Die Umrüstung lohnt sich beim alten Schätzchen, dem der Besitzer schon seit Jahrzehnten die Treue hält: Klassiker dafür sind die Ente, also der Citroen 2 CV und der VW-Käfer. Und wer richtig „schocken“ will, baut Motorrad oder Vespa, Trabbi oder den Porsche 911 auf Elektroantrieb um. Wer elektrisch fährt, hat keine Aufwendungen mehr für Ölwechsel, Zündkerzen, Zahnriemenwechsel und Auspuffreparatur.

Eigenhändig, mit Komponenten-Set oder vom Umrüster

Eines vorweg: Die eigenhändige Umrüstung eines klassischen Verbrennungsmotor-Autos auf Elektroantrieb kostet Zeit, Nerven und Geld. Es handelt sich um ein Hobby, für das Interesse und Geduld erforderlich sind. Mechaniker und erfahrene Hobby-Handwerker können es ebenso wie Elektrotechniker und Maschinenbau-Studenten. Sie haben die Wahl, sich alle Teile selbst zusammenzusuchen oder auf eine etwas bequemere aber teurere Variante zurückzugreifen: Für bestimmte Fahrzeuge gibt es Umrüstskits zu kaufen. Hierbei handelt es sich um ein Komponenten-Set, bei dem alle Teile aufeinander abgestimmt sind, die es für die Umrüstung zum E-Mobil braucht. Wer den Wunsch hat, das alte Schätzchen zum Elektromobil zu machen aber nicht das Wissen und Geschick dafür, vertraut sich einem Umrüster an. Diese Spezialfirmen gibt es inzwischen, sie besitzen Erfahrung ebenso wie aufeinander abgestimmte Bauteile. Allerdings sind sie die teuerste Möglichkeit für den Umbau zum E-Mobil. Diese Fachleute machen keine prinzipiellen Fehler mehr, bieten Beratung und Service ebenso an wie die Abrechnung durch Ratenzahlung.

Zulassung, Genehmigung und Teilfinanzierung

Eines zu wissen ist ganz wichtig: Die Umrüstung zu einem Elektroauto enthält einiges an Gefahrenpotenzial! Das zeigt sich unter anderem an der Zahl der Vorschriften und Prüfungen, die der Gesetzgeber dafür anordnet. Vorgeschrieben ist zum Beispiel nach dem Umbau eine elektromagnetische Verträglichkeitsprüfung, sie kann bis zu 5000 Euro kosten. Erforderlich sind auch ein TÜV-Gutachten für cirka 1000 Euro beziehungsweise die Einzelgenehmigung (ab 150 Euro). Damit man sein Auto nicht auf halber Stecke liegen lassen muss, kann man sich als Zwischenfinanzierung einen Autokredit in geringer Höhe nehmen. Damit sind die Kosten für den TÜV oder den Gutachter gedeckt. Eine Voraussage über die Kosten der Umrüstung ist schwer, zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle: Fahrzeug, Leistungen von Motor und Ladegerät sowie die Akkugröße. Im Prinzip ist aber fast jedes Serienauto auf Elektroantrieb umrüstbar, egal ob für lange oder kurze Reichweiten.

Kompromiss zwischen Reichweite und Gewicht

Die Komponenten für die Umrüstung auf Elektroantrieb besitzen einen großen Umfang. Sie umfassen unter anderem:

– Wechselstrom-Elektromotor
– spezielle Kabel mit großem Querschnitt
– Batteriemanagement-System
– Akkus, sie bestehen üblicherweise aus LiFePo4 oder Li-Ion
– On Board Ladegerät
– Pumpe für die Servolenkung
– Vakuumpumpe für den Bremskraftverstärker.

Einige Quellen empfehlen, auf Servolenkung und Automatikgetriebe zu verzichten. Ein Elektroantrieb benötigt prinzipiell überhaupt kein Getriebe, die Servolenkung ist nur aufwendig anschließbar. Prinzipiell aber lautet das Ziel, Technik und Komfort des klassischen Verbrennungsmotor-Autos komplett auf das elektrisch betriebene Fahrzeug zu übertragen. Entscheidend ist dabei die Größe der Akkus: Sie bilden einen Kompromiss zwischen Gewicht und Reichweite. Dabei spielen das zulässige Gesamtgewicht des Autos und der technische Zustand eine wichtige Rolle: Die tragenden Teile sollten in einem guten Zustand sein für den Umbau zum E-Antrieb. Es gibt inzwischen E-Serienfahrzeuge mit einer Reichweite von 500 Kilometer (km) und mehr: zum Beispiel den Tesla, Model S, mit 90 kWh – doch die Regel ist das nicht. Das Elektroauto mit 22 kWh überwiegt, das eine Reichweite von 150 km besitzt. Auch für das Tanken ist mehr Zeit einzukalkulieren im Vergleich zum Verbrennungsmotor: Eine gute Gleichstrom-Ladestation füllt innerhalb von 30 Minuten 80 Prozent das Akkustands wieder auf.